Feueralarm in der Kindertagesstätte "Zwergenland"

05. Juli 2018

Die Kinder und Betreuer der Kindertagesstätte „Zwergenland“ in Wittenförden wurden heute gegen 9.00 Uhr durch einen Feueralarm aus dem gewöhnlichen Tagesablauf gerissen. Noch in Hausschuhen verließen die Erzieherinnen und Kinder auf schnellstem Weg das Gebäude, um sich auf einem Sammelplatz im Innenhof zu versammeln. Schnell stellte sich heraus, dass zwei Kinder fehlten.

 

Kurz darauf rückte auch schon die Freiwillige Feuerwehr Wittenförden an. Mit Atemschutz ausgerüstet gingen 2 Trupps im Gebäude zur Menschenrettung vor. Alles ging sehr schnell. Nur wenige Minuten später konnten beide Kinder gerettet und den Erzieherinnen übergeben werden. Die beiden Atemschutztrupps gingen anschließend zur Brandbekämpfung vor.

 

Dann gab Wehführer Sebastian Noffke den Befehl „Übung beendet“. Die eingesetzten Kräfte bauten den Löschangriff zurück und die Anspannung fiel sichtlich von den Kindern und Erzieherinnen ab. Es war zum Glück nur eine Übung und kein Ernstfall. Diese Übung wurde zuvor mit dem Leiter der Kindertagesstätte abgesprochen. Auch die "vermissten" Kinder wurden im Vorfeld eingeweiht und habe ihre "Rolle" toll gespielt.

„Solche Übungen in regelmäßigen Abständen durchzuführen ist wichtig, da sie sowohl die Erzieherinnen als auch die Kinder schulen, mit solchen Situationen umzugehen und auch den Ablauf im Ernstfall festigen“, erklärt Wehrführer Noffke. Den Kindern wird so auch die Angst vor den voll ausgerüsteten Feuerwehrmännern genommen. Auch für die Einsatzkräfte aus Wittenförden sind solche Übungen wichtig, um das Vorgehen bei einer Menschenrettung in größeren und unübersichtlicheren Gebäuden, besonders wenn kleine Kinder betroffen sind, realitätsnah zu proben.

 

Alles in Allem war dies eine erfolgreiche Übung. Zum Abschluss durften die Kinder sich das Einsatzfahrzeug anschauen und sich auch hineinsetzen, was bei den meisten Kindern für große Freude sorgte. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle den Arbeitgebern, die die ehrenamtlichen Brandschützer für solche wichtigen Übungen und vorbeugenden Maßnahmen von der Arbeit freistellen. Auch die Zusammenarbeit mit der Kita hat hervorragend geklappt.

 

 

Text: M. Jäger