09/17 Hilfeleistung - Sturmschäden

29. Oktober 2017

In der Nacht zu Sonntag den 29. Oktober 2017 wütete ein Sturmtief in vielen Gebieten Deutschlands. Für die Region um die Landeshauptstadt Schwerin warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor orkanartigen Böen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 120 km/h. Der Sturm hielt auch am Sonntagvormittag noch an und ließ erst gegen späten Nachmittag spürbar nach.

 

Bereits um 4.00 Uhr morgens erreichten die ersten Notrufe die ehrenamtlichen Helfer in Wittenförden. Mehrere Bäume sind durch den Sturm entwurzelt worden und blockierten Straßen und Gehwege. Ein Baum fiel mitten auf die Hauptstraße des Ortes und zerstörte dabei den Gartenzaun eines angrenzenden Grundstücks. Auch die K66 Richtung Grambow war durch einen entwurzelten Baum unbefahrbar. Hier entschied sich Wehrführer und Einsatzleiter Sebastian Noffke die Straße durch die Polizei sperren zu lassen und den Baum, der in einem kleinen Waldstück die Straße blockierte, zu einem späteren Zeitpunkt von der Straße zu räumen. Durch den anhaltenden Sturm war die Gefahr, von weiteren Bäumen und umherfliegenden Ästen getroffen zu werden, für die Einsatzkräfte zu groß. Die K66 blieb bis Sonntagvormittag gesperrt.

 

Im Laufe des Sonntags mussten die Besatzungen von HLF und LF der Feuerwehr Wittenförden immer wieder Bäume von der Straße räumen und Bäume sichern bzw. abnehmen, die auf Häuser zu fallen drohten. Zu einem Einsatzort musste die Drehleiter der Feuerwehr Wittenburg nachalarmiert werden. Erst nach 20.00 Uhr war der letzte Einsatz abgearbeitet und die erschöpften Kameradinnen und Kameraden, von denen an diesem Tag sehr viel abverlangt wurde, konnten die letzten Stunden des Sonntags mit ihren Familien verbringen.

 

Fotos: M. Jäger, S. Lahs, R. Diegelmann